Prof. Dr. med. Joachim Thiery

Hauptamtlicher Dekan

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Sekretariat: Nicole Benneter (benneter.dekanat@med.uni-kiel.de; + 49 431 500-14411)

Kurzlebenslauf

Prof. Dr. med. Joachim Thiery ist seit April 2020 hauptamtlicher Dekan der Medizinischen Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel sowie wissenschaftlicher Direktor und Sprecher der Campusdirektion des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH), Campus Kiel. Er ist Mitglied des Vorstands des UKSH.

Joachim Thiery leitete bis 2019 als Direktor das Institut für Laboratoriumsmedizin, Klinische Chemie und Molekulare Diagnostik des Universitätsklinikums Leipzig. Er war viele Jahre Dekan der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig sowie Senator der Universität. Joachim Thiery war zudem gewählter Fachkollegiat der DFG und Mitglied des Aufsichtsrates des UKSH.

Nach dem Studium der Humanmedizin und Promotion an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg war Joachim Thiery zunächst von 1981 bis 1989 am Zentrum für Innere Medizin des Universitätsklinikums Göttingen in der Klinischen Chemie tätig. 1989 wechselte er an das Klinikum Großhadern der Ludwig-Maximilians-Universität München, wo er sich 1995, nach einem Forschungsaufenthalt am Gladstone Institute of Cardiovascular Diseases, UCSF San Francisco, habilitierte und zum Facharzt für Laboratoriumsmedizin weiterqualifizierte. Im Jahr 2000 wurde er auf die C4-Professur für Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin an der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig berufen. 2010 schloss Joachim Thiery den Masterstudiengang „Health Care Management“ an der Universität Bayreuth mit dem Master of Business Administration (MBA) ab.

Das wissenschaftliche Werk von Joachim Thiery umfasst über 300 Publikationen. Besondere Schwerpunkte seiner Arbeiten liegen in der experimentellen und klinischen Genomanalytik der Atherosklerose und des Stoffwechsels. Er verfolgt hierbei neue Therapiekonzepte und die Anwendung innovativer Biomarker zur Risikoerkennung und Vorbeugung des Herzinfarkts. Mit besonderem Engagement setzt er sich für die Etablierung moderner Formen der medizinischen Lehre und für eine Professionalisierung der Wissensvermittlung in der Medizin ein.