Core Facilities

Zentrum für Molekulare Biowissenschaften

Direktorium:

  • Prof. Dr. med. Stefan Schreiber (Geschäftsführer)
  • Prof. Dr. rer. nat. Dr. h. c. Thomas Bosch (stellvertretender Geschäftsführer)
  • Prof. Dr. rer. nat. Christian Jung
  • Prof. Dr. rer. nat. Michael Krawczak
  • Prof. Dr. rer. nat. Frank Döring
  • Prof. Dr. rer. nat. Axel Scheidig


Das  Zentrum für Molekulare Biowissenschaften (ZMB) ist eine interdisziplinäre Einrichtung der CAU. Das ZMB vereint Wissenschaftler/-innen aus verschiedenen Fachbereichen der Medizinischen, Mathematisch-Naturwissenschaftlichen sowie der Agrar- und Ernährungswissenschaftlichen Fakultät unter einem Dach.

Die beteiligten Arbeitsgruppen setzen sich mit Themen der molekularbiologischen und molekulargenetischen Forschung unter vielfältigen Gesichtspunkten auseinander. Im Fokus stehen genetische Variationen in der Medizin, ernährungsbedingte Risikokonstellationen und züchterisch wertvolle Eigenschaften bei Nutzpflanzen und Nutztieren in der Agrarwissenschaft.

Zentrum für Klinische Studien

Koordinatorin

  • Dipl.-Soziologin Kristina Brandt


Die Medizinische Fakultät der CAU hat eine zentrale Infrastruktur für die Planung, Unterstützung und Durchführung klinischer Studien am UKSH, Campus Kiel, eingerichtet. Angesiedelt ist das Zentrum für Klinische Studien (ZKS) am Institut für Medizinische Informatik und Statistik von Prof. Krawczak.

Ziel des ZKS Kiel ist es, Wissenschaftler/-innen und Ärzte/Ärztinnen bei der Planung und Durchführung klinischer Studien effektiv und nachhaltig zu unterstützen, um eine hohe Qualität der patientenorientierten Forschung sicherzustellen.

Die Arbeitsweise richtet sich hierbei nach den geltenden Regularien, wie unter anderem dem Arzneimittel- und Medizinproduktegesetz, den entsprechenden Verordnungen und der Good Clinical Practice (ICH-GCP).

Darüber hinaus bietet das ZKS  auch Fort- und Weiterbildungen für Studienpersonal an.

PopGen 2.0 Netzwerk

Projektleitung:

  • Prof. Dr. med. Wolfgang Lieb
  • Prof. Dr. rer. nat. Michael Krawczak


Das Biobanken-Netzwerk PopGen 2.0 Netzwerk (P2N) ist ein organisatorischer

Zusammenschluss von zehn Forschungsbiobanken (Stand 07/2017) an der Medizinischen Fakultät der CAU, am Kieler Campus des UKSH und am Forschungszentrum Borstel.

Durch diese Vernetzung sollen Biomaterialien und zugehörigen Daten der beteiligten Biobanken, die sämtlich unter Einhaltung einschlägiger Anforderungen an Datenschutz und ethische Grundsätze gesammelt wurden, national und international effektiver nutzbar für die medizinische Forschung gemacht werden. Ziel von P2N ist es, eine nachhaltige Biobank-Infrastruktur am UKSH, Campus Kiel, und an der CAU zu etablieren, um so dauerhaft die wissenschaftliche Forschung mit qualitätskontrollierten humanen Biomaterialien zu gewährleisten.

P2N ist bis 2016 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanziell gefördert worden und wurde zu Jahresbeginn 2017 in eine zentrale Einrichtung der Medizinischen Fakultät der CAU überführt.

Beratungsservice Forschungsethik bei der Vorbereitung eines Ethikantrages

Wer eine Biomaterialsammlung plant oder mit klinischen Proben forschen möchte, benötigt das Votum der zuständigen Ethik-Kommission. Wesentlicher Bestandteil eines Ethikantrages sind die Aufklärungs- und Einwilligungsdokumente für Patientinnen und Patienten, Probandinnen und Probanden sowie Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Für die Erstellung dieser Dokumente zur Einreichung bei der Ethikkommission bietet das Biobanken-Netzwerk P2N der Medizinischen Fakultät der CAU einen Beratungsservice Forschungsethik an, der ärztliche und wissenschaftliche Kolleginnen und Kollegen in Hinblick auf die ethischen, rechtlichen und sozialen Aspekte bei ihrem Antrag berät. Dieses Angebot hilft, den Aufwand bei der Beantragung und Begutachtung für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler wie für die Ethikkommission zu verringern und ist damit ein ergänzender Baustein zur Steigerung der Effizienz in der medizinischen Forschung an der CAU.

Als unterstützendes Material wurde eine generische modulare Aufklärung und Einwilligungserklärung für Patientinnen und Patienten sowie Probandinnen und Probanden erarbeitet, die sich an dem aktuellen Mustertext des Arbeitskreises Medizinischer Ethikkommissionen in Deutschland (AKEK, Stand: Juni 2016) orientiert. Dieses generische Musterdokument hat bereits ein zustimmendes Votum der Ethik-Kommission der Medizinischen Fakultät der CAU erhalten und eröffnet die Möglichkeiten eines broad consent zur Verwendung von Biomaterialien und zugehörigen medizinischen Daten für aktuelle und zukünftige Forschungsprojekte.

Studien und Forschungsprojekte sowie Biobanken, die für die Nutzung von Daten und Biomaterial einen broad consent anstreben, haben die Möglichkeit, das oben genannte Dokument unter Anpassung weniger studienspezifischer Aspekte zu verwenden. Es steht neben weiteren Informationen hier zum Download bereit.

Kontakt: Gesine Richter MA, MBA

Molecular Imaging North Competence Center

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Fotos/Copyright: MOIN-CC

Das Molecular Imaging North Competence Center (MOIN CC) ist eine zentrale Einrichtung für präklinische Bildgebung der Medizinischen Fakultät und der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU). Es wurde 2010 mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), des Landes Schleswig Holstein, der Medizinischen Fakultät und der CAU gegründet.

Aufgabe und Ziel des interdisziplinären Teams ist die Bereitstellung und Weiterentwicklung von aktuellen Methoden der in vivo Bildgebung. Mittels moderner, multimodaler Bildgebungstechniken (Optische Verfahren, Magnetresonanztomographie und -spektroskopie, Sonographie, Computertomographie) und der Entwicklung funktionalisierter Kontrastmittel sowie liposomaler Trägersysteme bearbeiten Wissenschaftler/-innen am MOIN CC Fragestellungen der biomedizinischen Grundlagenforschung und der translationalen Medizin.

Als zentrale Einheit unterstützen wir sehr gern alle Mitglieder der CAU, aber auch externe Kooperationspartnern bei der Nutzung präklinischer in vivo Bildgebung für ihre Forschungsvorhaben.

Kontakt für Projektanfragen:
Prof. Dr. Jan-Bernd Hövener                      
Telefon: 0431/880-5833                           
E-Mail: Jan.Hoevener@uksh.de

Prof. Dr. Claus-Christian Glüer                
Telefon: 0431/880-5831
E-Mail: glueer@rad.uni-kiel.de

Medizinische Abteilung der Universitätsbibliothek

Im Frühjahr 2012 hat die Medizinische Abteilung der Universitätsbibliothek das historische Gebäude in der Brunswiker Straße verlassen und wurde in den Breiten Weg umgesiedelt. Das komplett renovierte Gebäude bietet eine deutlich verbesserte Lernumgebung für die Studierenden der Medizin im klinischen Studienabschnitt.

Insgesamt stehen den Studierenden 72 Arbeitsplätze im Gebäude zur Verfügung, die sich auf den PC-Pool, Buchbereich, Lesesaal, Medienraum und zwei Gruppenarbeit­s­räume verteilen. Zusätzlich zu den neuen Räumlichkeiten wurde das Sortiment erneuert. Auch die Öffnungszeiten wurden verlängert.

Informationen über die Medizinische Abteilung der Universitätsbibliothek finden Sie hier

 

Medizin- und Pharmaziehistorische Sammlung

Leiterin:

  • Eva Fuhry
     

Die Medizin- und Pharmaziehistorische Sammlung zeigt spannende Einblicke in die Pharmaziegeschichte der letzten Jahrhunderte und lässt Besucher/-innen die medizinische Forschung und die Behandlungsmethoden der Vergangenheit hautnah erleben. Zahlreiche, insbesondere aus Kiel und Schleswig-Holstein stammende historische Instrumente und Geräte warten im Museum auf die Besucher/-innen.

Einen Einblick in die Geschichte der medizinischen Ausbildung an der Kieler Universität gewähren über 500 pathologische und gerichtsmedizinische Feuchtpräparate.

Die Sammlung gehört zum Kieler Verbund der museen am meer.