Kliniken

Klinik für Allgemeine Chirurgie, Viszeral-, Thorax-, Transplantations- und Kinderchirurgie

Direktor:

  • Prof. Dr. med. Thomas Becker


Die Klinik für Allgemeine Chirurgie, Viszeral-, Thorax-, Transplantations- und Kinderchirurgie wurde 1862 gegründet und deckt mit modernsten Operationsmethoden das  gesamte  Spektrum der Viszeral- und Thoraxchirurgie ab. Als Maximalversorger liegen die Schwerpunkte in der onkologischen Behandlung gastrointestinaler Tumore, der chirurgischen Behandlung der Peritonealkarzinose und des Bronchialkarzinoms. Die minimal-invasive Chirurgie, die endokrine Chirurgie und die Adipositaschirurgie sind fest etabliert. Zusätzlich stellt die Transplantationschirurgie (Niere, Pankreas, Leber, Dünndarm) mit der Leberlebendspende im Kindes- und Erwachsenenalter einen weiteren Schwerpunkt dar.

Die Forschung konzentriert sich auf die Onkologie und die Transplantationsmedizin. Es werden Mechanismen zur Entstehung von Tumorerkrankungen und Strategien zur Therapie erforscht. Einen weiteren Schwerpunkt bildet die Forschung zur Regeneration und Toleranzinduktion von Organtransplantaten.

Sektion für Thoraxchirurgie

Leiter

  • Prof. Dr. med. Peter Dohrmann

 

Sektion für Klinische Transplantationsmedizin

Leiter

  • Prof. Dr. med. Felix Braun

Klinik für Anästhesiologie und Operative Intensivmedizin

Kommissarischer Direktor:

  • Prof. Dr. Markus Steinfath


In der Klinik für Anästhesiologie und Operative Intensivmedizin werden alle modernen Anästhesietechniken für ca. 24.000 Anästhesien pro Jahr angewendet. Die operative Intensivmedizin mit der Anwendung aller Organersatzverfahren, bodengebundene und luftgestützte Notfallmedizin in Kiel und Umland sowie ambulante und stationäre Schmerz- und Palliativmedizin mit 24 Stunden Akutschmerzdienst werden von den Ärzten/Ärztinnen an der Klinik durchgeführt.

Die Klinik für Anästhesiologie und Operative Intensivmedizin ist auch wissenschaftlich sehr aktiv und forschungsorientiert. Der Fokus liegt auf der Untersuchung molekularer Mechanismen der Anästhetika, Organprotektion, Reanimation, Monitoring sowie auf der Entwicklung innovativer Beatmungstechniken, der funktionellen Bildgebung der Lunge und Sepsis.

Vorrangiges Ziel der Klinik in der Lehre ist es, das Fach Anästhesie mit allen seinen wichtigen Teilgebieten den Studierenden vorzustellen und die Vielseitigkeit dieses Faches transparent zu machen. Dazu zählen Lehrveranstaltungen im Fach Anästhesiologie, den Querschnittsbereichen Notfallmedizin, Gesundheitsökonomie, Infektiologie und Ethik sowie den Wahlfächern Schmerztherapie, Palliativmedizin und Neuromuskuläres System. Zusätzlich beteiligt sich die Klinik an einem interdisziplinären Untersuchungskurs und bietet Simulationstraining mit Anwendung von Behandlungsabläufen bei komplexen Fällen an.

Klinik für angeborene Herzfehler und Kinderkardiologie

Direktor:

  • Prof. Dr. Hans-Heiner Kramer


Die Klinik für angeborene Herzfehler und Kinderkardiologie ist eine der ältesten deutschen Kliniken für die Behandlung von Patienten/-innen mit angeborenen Herzfehlern, vom Neugeborenen bis zum Erwachsenenalter. Spezialgebiet ist die Behandlung des schwersten angeborenen Herzfehlers, dem Hypoplastischen Linksherzsyndrom, mit dem die Klinik international zu den Top 5 zählt.

Die Forschungsaktivitäten an der Klinik fokussieren in prospektiv angelegten Studien auf dieses einzigartige Patientengut. In Kooperation mit dem Max-Delbrück-Centrum, Berlin, begannen 2009 molekulargenetische Studien. Aufgrund der großen Bedeutung der Fehlbelastung der rechten Herzkammer bei verschiedenen Herzfehlern und der Notwendigkeit der Früherkennung ihrer Auswirkungen auf die intrinsische Ventrikelfunktion werden diagnostische Techniken zu Studien diverser angeborener Herzfehler eingesetzt. In Kooperation mit der Herzchirurgie wird ein tierexperimentelles Labor zur Untersuchungen und Etablierung interventioneller Behandlungstechniken angeborener Herzfehler genutzt.

Klinik für Angewandte Zelltherapie

Direktor:

  • Prof. Dr. Fred Fändrich


Die Klinik für Angewandte Zelltherapie ist darauf ausgerichtet, neue individualisierte Therapieformen der Zukunft zu entwickeln. Hierbei geht es um drei große medizinische Anwendungsgebiete: (i) Immuntherapie autoimmuner Erkrankungen, (ii) die Anwendung autologer Zellprodukte zur Regeneration degenerierter Gewebe und Gefäße und (iii) die Immuntherapie von Malignomen.

Die Zellprodukte werden aus autologen monozytären Zellen gewonnen, die nach entsprechender Programmierung im GMP-Labor dem Patienten zurückinjiziert werden. Diese Form der personalisierten - auf den Patienten ausgerichtete - Therapieform zielt sowohl auf präventive als auch kausale, die Ursache behandelnde Maßnahmen ab. Hierbei werden insbesondere Erkrankungen, die mit einer chronischen Inflammation einhergehen, im Fokus zukünftiger Behandlungskonzepte stehen.

Diese innovativen Ansätze sind auch dem Umstand geschuldet, dass die demographische Entwicklung der westlichen Industrienationen durch eine signifikant längere Lebenserwartung und abnehmende Geburtenzahlen gekennzeichnet ist und hieraus ein zunehmender Kostendruck im Gesundheitssystem entsteht, wodurch eine hohe Nachfrage für präventive und kausale Therapiestrategien entsteht.

Mit der Einrichtung der Klinik für Angewandte Zelltherapie haben die Medizinische Fakultät und das UKSH auf diese Entwicklung reagiert. Präklinische und erste klinische Forschungsergebnisse dieser translationalen Anwendungsforschung werden genutzt, um in Kooperation mit anderen Fachkliniken und industriellen Partnern innovative Zell-basierte Therapieformen der Zukunft zu entwickeln, um Patienten zukünftig davon profitieren lassen zu können.

Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie

Direktor:

  • Prof. Dr.med. Thomas Schwarz


Die Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie wurde 1902 gegründet. Sie deckt das gesamte Spektrum der Dermatologie, Venerologie und Allergologie sowohl in der Diagnostik als auch in der Therapie ab.

Die Klinik verfügt über eines der größten klinischen Studienzentren Deutschlands. Forschungsschwerpunkte sind die Untersuchung chronisch entzündlicher Hauterkrankungen und die Dermatoonkologie. Neben klinischer und epidemiologischer Forschung zu Psoriasis, Neurodermitis und Melanom wird Grundlagenforschung, vor allem in der klinischen Forschergruppe „Mechanismen kutaner Entzündungsreaktionen“, betrieben. Auch die Effekte von ultravioletter Strahlung auf die Haut werden analysiert.

Die Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie wurde zum wiederholten Male für hervorragenden Unterricht im Fach Dermatologie mit dem Lehrpreis der Medizinischen Fakultät ausgezeichnet. Dieser wird aufgrund einer Evaluierung durch die Studierenden vergeben.

Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe

Direktor:

  • Prof. Dr. med. Nicolai Maass


Die traditionsreiche und wissenschaftliche Erfolgsgeschichte der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe beginnt mit der Eröffnung des ersten Kieler Gebärhauses 1805. In über 200 Jahren lehrten hier Persönlichkeiten wie Michaelis, Pfannenstiel und Litzmann. Auch heute gehört die Klinik zu den größten Frauenkliniken in Deutschland.

In der jüngeren Geschichte hat die Kieler Frauenklinik wesentlich an der Entwicklung der modernen Medizin mitgewirkt. Unter der Leitung von Kurt Semm entwickelte sich von Kiel aus die minimalinvasive Chirurgie zum weltweit festen Bestandteil in der operativen Behandlung. Durch die Fortführung dieser Tradition in der Kieler Endoskopieschule und durch die höchste Qualität in der Geburtsmedizin (Perinatalzentrum Level I) sowie die Konzentration auf die Diagnostik und Behandlung des Mammakarzinoms und der gynäkologischen Tumore gewährleistet die Klinik die höchste medizinische Versorgung in der Gynäkologie und Geburtshilfe.

Eine groß aufgestellte wissenschaftliche Arbeitsgruppe setzt sich sowohl mit aktuellen Fragestellungen in der Geburtsmedizin und Pränataldiagnostik als auch mit den wichtigsten genetischen und therapeutischen Herausforderungen in der adjuvanten und metastasierten Tumorbehandlung auseinander.

Klinik für Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde, Kopf- und Halschirurgie

Direktorin:

  • Prof. Dr. med. Petra Ambrosch


Die Klinik für Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde, Kopf- und Halschirurgie ist eine Einrichtung der medizinischen Maximalversorgung mit Schwerpunkten im Bereich der Onkologie, Rhinologie, Otologie (inklusive der Versorgung mit implantierbaren Hörhilfen und Cochlear-Implantaten) sowie der plastisch-rekonstruktiven Kopf-Halschirurgie. Weltweit beachtete und gefragte Expertise besteht auf dem Gebiet der transoralen Lasermikrochirurgie von bösartigen Tumoren der oberen Luft- und Speisewege.

Die Klinik ist Mitglied des am UKSH angesiedelten Krebszentrums Nord/Comprehensive Cancer Center, das vom UKSH und den Medizinischen Fakultäten der Universitäten zu Kiel und Lübeck gemeinsam getragen wird. Die onkologischen Patienten/-innen der Klinik werden in einem nach DKG zertifizierten Kopf-Hals-Tumorzentrum versorgt.

Forschungsschwerpunkte der HNO-Klinik liegen auf dem Gebiet der humanen Papillomvirus-assoziierten Karzinogenese bei Kopf-Hals-Karzinomen, der Untersuchung des onkologischen und funktionellen Outcomes nach transoraler Lasermikrochirurgie, der Untersuchung von Grenzflächenläsionen am respiratorischen Epithel bei Granulomatose mit Polyangiitis und anderen ANCA-assoziierten Vaskulitiden sowie der Optimierung der Anpassung von Sprachprozessoren bei Cochlear-Implantaten.

Klinik für Herz- und Gefäßchirurgie

Direktor:

  • Prof. Dr. med. Jochen Cremer


Die Klinik für Herz- und Gefäßchirurgie wurde 1974 mit einem Lehrstuhl in Kiel gegründet und wird seit 1998 von Prof. Cremer geleitet. Die Klinik bietet das gesamte Spektrum der Erwachsenenherzchirurgie und der Gefäßchirurgie sowie die gesamte operative Therapie angeborener Herzfehler. Schwerpunkte liegen in der Koronarchirurgie. Dabei sind komplett arterielle Revaskularisationen sowie die minimal-invasive Versorgung ohne Herz-Lungen- Maschine (MIDCAB) besonders zu erwähnen. Das Programm wird durch konventionelle oder minimal-invasive Verfahren des Klappenersatzes und der Klappenrekonstruktion vervollständigt.

In der Klinik für Herz- und Gefäßchirurgie wurde das thorakale Transplantationsprogramm im Jahr 1986 mit der ersten Herzverpflanzung begonnen. Seitdem besteht ein aktives Transplantationsprogramm thorakaler Organe (Herz, Lunge, Herzlunge) unter Einbindung mechanischer Kreislaufunterstützungsverfahren. Die experimentellen Schwerpunkte der Klinik liegen im Bereich innovativer Konzepte zur endokardialen Klappen-Operation im Zusammenhang mit Tissue Engineering der Aortenklappe und stentbasierter Mitralklappen-Implantation.

Es bestehen interdisziplinäre Kooperationen mit internationalen Forschungsgruppen. Darüber hinaus entwickelt sich aktuell aus klinischen Versorgungsstrategien im akuten Myokardinfarkt ein weiterer Forschungsschwerpunkt unter Einbeziehung von experimentellen Untersuchungen und pharmakologischen Studien.

Neben der curricularen Ausbildung von Studierenden der Medizin bietet die Klinik für Herz- und Gefäßchirurgie die volle Weiterbildung zum Facharzt für Herzchirurgie und zum Facharzt für Gefäßchirurgie sowie die zweijährige Weiterbildung für Innere Medizin sowie die Möglichkeit, im Rahmen des Common Trunk die Basischirurgie zu absolvieren. Studentische Hospitationen und Famulaturen werden nach Absprache gerne ermöglicht. Themenabhängig werden elektive Seminare zu aktuellen Themen veranstaltet.

Klinik für Innere Medizin I - Gastroenterologie, Hepatologie, Pneumologie, internistische Intensivmedizin, Endokrinologie, Infektiologie, Rheumatologie, Ernährungs- und Alterungsmedizin

Direktor:

  • Prof. Dr. med. Stefan Schreiber


Die Klinik für Innere Medizin I bietet als eine der größten internistischen Kliniken Schleswig-Holsteins eine breit aufgestellte Mischung ausgewiesener Schwerpunkte. Mit Gastroenterologie, Hepatologie und Pneumologie, klinischer Infektiologie sowie Endokrinologie/Diabetologie, Rheumatologie, Ernährungs- und Altersmedizin sowie internistischer Akut- und Intensivmedizin liefert sie einen breiten Beitrag zur allgemein-internistischen Maximalversorgung am UKSH, Campus Kiel.

Die Klinik arbeitet eng mit den anderen Kliniken des UKSH, vor allem auch den anderen drei internistischen Kliniken, zusammen. Über Spezialambulanzen haben darüber hinaus auch niedergelassene Ärzte/Ärztinnen die Möglichkeit, für spezielle Fragestellungen auf die Mitbeurteilung des Teams zurückzugreifen.

Die Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Entzündungsmedizin und der Altersmedizin. Durch die Übertragung der Forschungsergebnisse aus der Grundlagenforschung in die interdisziplinäre Krankenversorgung bildet die Klinik die Herausforderungen der Medizin der Zukunft ab. Die Klinik für Innere Medizin I ist führend am Exzellenzcluster 'Inflammation at Interfaces' beteiligt.

Die Lehre erstreckt sich von klinischen Einführungskursen, Untersuchungskursen und Grundlagenvorlesungen für Studierende der Medizin über Spezialvorlesungen und die Ausbildung im Praktischen Jahr bis hin zur Facharztweiterbildung.

Klinik für Innere Medizin II - Hämatologie und Onkologie

Direktor:

  • Prof. Dr. med. Dr. rer. nat. Michael Kneba


Die Medizinische Klinik II, Schwerpunkt Hämatologie und Onkologie, ist die größte hämatologisch-onkologische Klinik der Maximalversorgung in Schleswig-Holstein, in der alle Therapieverfahren einschließlich der autologen und allogenen Blutstammzelltransplantation angeboten werden. Auf dem Campus Kiel des UKSH befinden sich eine interdisziplinäre onkologische Ambulanz, die gemeinsam mit der Klinik für Allgemeine Chirurgie betrieben wird, und ein stationärer Bereich. Ein weiterer Teil der Klinik ist das Dr. Mildred-Scheel-Haus, das Zentrum für Knochenmark- und Stammzelltransplantation und zelluläre Immuntherapie. Zur Medizinischen Klinik II gehört auch die Sektion für Stammzell- und Immuntherapie.

Medizinischer Schwerpunkt ist die Diagnostik und Therapie von bösartigen Organtumoren und Erkrankungen des blutbildenden Systems, der Blutgerinnungsstörungen und Infektionskrankheiten (Schwerpunkt HIV-Medizin). Patienten/-innen mit hämatologischen und onkologischen Erkrankungen werden in interdisziplinären Tumorambulanzen an beiden Standorten zügig und umfassend behandelt. Die Spezialambulanzen dienen als zentrale Anlaufstellen für ganz Schleswig-Holstein.

Die Klinik ist Teil des Krebszentrums Nord/Comprehensive Cancer Center. Sie arbeitet außerdem eng mit dem Tumorzentrum des UKSH zusammen, das bereits während des stationären Aufenthaltes oder während der ambulanten Betreuung Unterstützung leistet. Auf diese Weise können medizinische und psychosoziale Hilfe frühzeitig ineinander greifen.

Sektion für Stammzell- und Immuntherapie

Direktor:

  • Prof. Dr. med. Martin Gramatzki


Die Sektion für Stammzell- und Immuntherapie ist im Dr. Mildred-Scheel-Haus angesiedelt. In dem mit modernen Reinräumen ausgestatteten Haus werden in enger interdisziplinärer Zusammenarbeit zwischen internistischen und pädiatrischen Hämatologen jährlich über 100 Patientinnen und Patienten mit hämatopoietischen Stammzellen transplantiert.

Das Haus ist Mitglied der European Group for Blood and Marrow Transplantation (EBMT) und nach den internationalen Kriterien der JACIE (Joint accreditation committee ISCT and EBMT) akkreditiert. Neben der Stammzelltransplantation ist hier ein Kompetenzzentrum für zielgerichtete Therapieverfahren (monoklonale Antikörper, Immunzellen und „kleine Moleküle“) entstanden. Station, Ambulanz, Zellaphereseeinheit und Good Manufacturing Practice (GMP)-Labor zur Herstellung innovativer verkehrsfähiger Arzneimittel sowie translationale Forschung sind untrennbar miteinander verwoben.

Internationale Kooperationen und Unterstützung durch bedeutende Forschungsförderer wie die Deutsche Forschungsgemeinschaft, Krebshilfe, José Carreras- und W. Sander-Stiftung sind Merkmale der wissenschaftlichen Arbeit. Ein besonderer Schwerpunkt in Forschung und Klinik ist die Pathophysiologie und Therapie von Plasmazelltumoren. Das Haus ist in die universitäre Lehre voll integriert.

Klinik für Innere Medizin III - Kardiologie, Angiologie und internistische Intensivmedizin

Direktor:

  • Prof. Dr. med. Norbert Frey


Die Klinik für Inneren Medizin III, mit dem Schwerpunkt Kardiologie, Angiologie und internistische Intensivmedizin, bietet als Zentrum der Maximalversorgung ein breites Spektrum in der klinischen Versorgung von Patienten/-innen mit Herz- und Gefäßerkrankungen an. Neben der Behandlung der Koronaren Herzerkrankung steht die Therapie der Herzmuskelschwäche und Herzmuskelerkrankungen sowie von Herzrhythmusstörungen im Vordergrund. Ein besonderer Schwerpunkt ist die minimal-invasive Herzklappentherapie.

In der Forschung liegt ein Fokus auf der Aufklärung der molekularen Ursachen von Herzmuskelerkrankungen und der Herzinsuffizienz. Im Rahmen des Nationalen Genomforschungsnetzes arbeitet die Klinik mit vielen führenden nationalen und internationalen Institutionen eng zusammen. Ergänzt werden diese Forschungsaktivitäten durch vielfältige klinische Studien im Bereich des akuten Koronarsyndroms, der Herzrhythmusstörungen sowie der Herzinsuffizienz.

Die Klinik für Innere Medizin III ist zusammen mit den Universitäten Hamburg und Lübeck ein Standort des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislaufforschung (DZHK). Diese BMBF-geförderte Initiative der Deutschen Zentren für Gesundheitsforschung bedeutet eine zukunftsweisende Stärkung der translationalen kardiovaskulären Forschung in Kiel.

Klinik für Innere Medizin IV - Nieren und Hochdruckkrankheiten

Direktor:

  • Prof. Dr. Ulrich Kunzendorf


Die Klinik für Innere Medizin IV ist die einzige selbständige nephrologische Abteilung in Schleswig-Holstein. Der Schwerpunkt der Klinik liegt im Erkennen, Vorbeugen und Behandeln von Nieren- und Hochdruckkrankheiten. Eine besondere Expertise hat die Klinik im Bereich der Nieren- und Nieren-Pankreastransplantation sowie in der Behandlung autoimmunologischer Erkrankungen mit Nierenbeteiligung. Die Klinik bietet das gesamt Spektrum diagnostischer und therapeutischer Verfahren der modernen Nephrologie an.

Neben den Aufgaben der Krankenversorgung liegt ein weiteres Augenmerk auf der intensiven experimentellen und klinischen Forschung auf dem Gebiet der Nephroimmunologie. Die Klinik setzt sich zudem nachdrücklich für die Ausbildung von Studierenden der Medizin ein.

Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie

Direktorin:

  • Prof. Dr. Dr. Lioba Baving


Die Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie des Zentrums für Integrative Psychiatrie (ZIP) ist für die kinder- und jugendpsychiatrische Vollversorgung der Landeshauptstadt Kiel zuständig. Dafür stehen in der Klinik 40 vollstationäre und 15 tagesklinische Behandlungsplätze, eine psychiatrische Institutsambulanz sowie eine Spezialambulanz für Aufmerksamkeitsdefizit-/ Hyperaktivitätsstörung zur Verfügung.

Forschungsschwerpunkte sind die experimentelle Untersuchung von Gedächtnisprozessen sowie der Emotions-, Belohnungs- und Geruchswahrnehmung bei psychiatrischen Patienten/-innen im Kindes- und Jugendalter. Bei unseren überwiegend psychophysiologischen Studien (EEG, fMRT) stehen insbesondere Kinder und Jugendliche mit einer Aufmerksamkeitsdefizit-/ Hyperaktivitätsstörung (ADHS) im Fokus des Forschungsinteresses.

Die Forschungstätigkeiten werden durch den Sonderforschungsbereich „Plastizität und Schlaf“ (SFB 654; 2005-2017) gefördert. Die Klink besitzt ein eigenes Forschungslabor und ist mit zahlreichen Instituten der CAU sowie mit nationalen und internationalen Universitäten vernetzt.

Klinik für Kinder- und Jugendmedizin I

Direktor:

  • Prof. Dr. Martin Schrappe


Die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin I besteht seit etwa 100 Jahren. Stationär bietet sie die pädiatrische Grund- und Maximalversorgung, ambulant die Betreuung komplexer Krankheitsbilder. Schwerpunkte in der Krankenversorgung sind die spezielle Hämatologie und Onkologie, die Knochenmark- und Organtransplantation, die Neonatologie, die Endokrinologie und Diabetologie, die Rheumatologie, die Pulmologie, Allergologie und Infektiologie sowie die Gastroenterologie, die Hepatologie und Nephrologie.

Neben den beiden Intensivstationen und einer kinderchirurgischen Station stehen drei Krankenstationen, Spezialambulanzen und seit 2010 eine hämatologisch-onkologische Tagesklinik zur Verfügung.

Die Forschung konzentriert sich auf translationale und klinische Fragestellungen. Die Klinik ist die Studienzentrale der größten klinischen Studie für akute lymphoblastische Leukämie im Kindesalter in Europa. Weitere wissenschaftliche Schwerpunkte sind derzeit die Endokrinologie, die pulmonale Inflammation und die Transplantationsmedizin.

Klinik für Kinder- und Jugendmedizin II

Direktor:

  • Prof. Dr. Ulrich Stephani


Die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin II ist Teil der 1906 gegründeten Universitätskinderklinik zu Kiel, seit 1974 ist sie eine selbstständige Abteilung. Sie ist die einzige selbstständige kinderneurologische Universitätsabteilung in einem weiten Umkreis von mehr als 300 km. Die Klinik ist mit den modernsten Möglichkeiten zur Therapie und Diagnose aller neurologischen Krankheiten des Kindes- und Jugendalters ausgestattet.

Eine Besonderheit in der Krankenversorgung und Forschung ist eine in „public private partnership“ geführte Kooperation mit dem Norddeutschen Epilepsiezentrum für Kinder und Jugendliche.

Die Forschungsschwerpunkte der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin II liegen in der Genetik und der funktionellen Bildgebung von Epilepsien. Die Ärzte/Ärztinnen und Wissenschaftler/-innen an der Klinik sind mit zahlreichen Arbeitsgruppen innerhalb Europas, den USA und Australien vernetzt.

Klinik für Neurochirurgie

Direktor:

  • Prof. Dr. med. Michael Synowitz


Die Klinik für Neurochirurgie im Neurozentrum des UKSH, Campus Kiel, ist die größte neurochirurgische Klinik in Schleswig-Holstein. Das Behandlungsspektrum umfasst das gesamte Gebiet der operativ behandelbaren Erkrankungen des Nervensystems, Alleinstellungsmerkmal ist die Integration eines Hochfeld-MRT in die Operationsabteilung zur intraoperativen Qualitätskontrolle. Schwerpunkten in Forschung und Patientenversorgung sind Hirntumore, Hirngefäßerkrankungen und Bewegungsstörungen.

Darüber hinaus nimmt die Klinik an nationalen und internationalen Studien für Hirntumore, Hirngefäß- und Wirbelsäulenerkrankungen und Bewegungsstörungen, teilweise mit leitender Funktion, teil. Es bestehen außerdem Kooperationen mit der Klinik für Neurologie auf dem Gebiet der Bewegungsstörungen, mit dem Institut für Neuroradiologie für Projekte zu Hirngefäßerkrankungen sowie mit der Klinik für Unfallchirurgie für Studien zu Wirbelsäulenerkrankungen und Schädelbasischirurgie.

Klinik für Neurologie

Direktor:

  • Prof. Dr. Daniela Berg


Die Klinik für Neurologie arbeitet im Neurozentrum Kiel eng mit der Klinik für Neurochirurgie und dem Institut für Neuroradiologie zusammen. Sie ist mit den modernsten Möglichkeiten zur Therapie und Diagnose aller neurologischen Erkrankungen ausgestattet und verfügt über eine Intensivstation, eine Stroke-Unit und eine Epilepsie-Monitoring Einheit. Zur Klinik für Neurologie gehört die Sektion Neurologische Schmerzforschung und -therapie.

Die Schwerpunkte in der Forschung und Behandlung liegen bei der Parkinson-Erkrankung, Bewegungsstörungen, Schmerzerkrankungen, Schlaganfallerkrankungen und Epilepsien.

Die Klinik verfügt über zahlreiche Forschungslabore und eine Studienzentrale. Alle klinischen Forschungsschwerpunkte bieten ambulante Spezialambulanzen an. Die Klinik ist an zahlreichen nationalen und internationalen Forschungsverbünden beteiligt.

Sektion Neurologische Schmerzforschung und -therapie

Leiter:

  • Prof. Dr. med. Ralf Baron


Die Sektion Neurologische Schmerzforschung und -therapie wurde 2004 gegründet und ist der Klinik für Neurologie angegliedert. Der wissenschaftliche Schwerpunkt liegt auf der Erforschung pathophysiologischer Mechanismen der Schmerzentstehung und -chronifizierung sowie der Therapie verschiedener neuropathischer Schmerzsyndrome. Mitarbeiter der Sektion haben bereits zahlreiche Studien zu chronischen Schmerzen durchgeführt.

Sektionsleiter Professor Baron ist Sprecher des Deutschen Forschungsverbundes Neuropathischer Schmerz (DFNS e.V.). Ziel dieses Verbundes deutscher Schmerzforscher ist es, die pathophysiologischen Mechanismen bei der Entstehung neuropathischer Schmerzen besser zu verstehen und die Chronifizierung von Schmerzen durch ein frühes Eingreifen zu verhindern.

Klinik für Nuklearmedizin, Molekulare Bilddiagnostik und Therapie

Kommissarischer Direktor:

  • Dr. med. Ulf Lützen


Die Klinik für Nuklearmedizin, molekulare Bilddiagnostik und Therapie wurde 1991 als eigenständige Klinik mit Lehrstuhl gegründet. Angesiedelt im Karl-Lennert-Krebscentrum Nord ist sie als Klinik der Maximalversorgung in das Onkologische Zentrum des UKSH integriert.

Die Klinik ist mit modernsten Kamerasystemen einschließlich Hybridgeräten zur nuklearmedizinischen Diagnostik und Therapie unter Anwendung offener radioaktiver Stoffe und Radiopharmaka ausgestattet. Zudem existiert eine modern ausgestattete, klinikeigene Radiochemie/-pharmazie mit GMP-Bereich. Auf diese Weise wird das gesamte Spektrum der nuklearmedizinischen Diagnostik und Therapie angeboten.
 
Im Krebszentrum Nord verfügt die Klinik für Nuklearmedizin über eine Therapiestation mit acht Betten sowie zwei weiteren interdisziplinären Betten. Die Hauptindikation zur Therapie mit offenen radioaktiven Stoffen sind gut- und bösartige Schilddrüsenerkrankungen. Schwerpunkt in der ambulanten Versorgung ist die Schilddrüsendiagnostik unter Einbeziehung der funktionellen Bildgebung mittels Szintigraphie sowie der morphologischen anatomischen Bildgebung mittels modernster Ultraschalldiagnostik. Auch ein MRT-Gerät steht zur Verfügung.
 
Das Fach Nuklearmedizin mit den weiteren Disziplinen der Radiologischen Fächer (Strahlentherapie/Radioonkologie und Diagnostische Radiologie inklusive Neuroradiologie) ist in die studentische Lehre eingebunden. Neben curriculären Vorlesungen im achten Fachsemester findet ein Praktikum im neunten Semester statt. Zusätzlich bieten Dozenten/-innen weitere Zusatzvorlesungen und Praktika für Studierende auf freiwilliger Basis an.
 
Im Fokus der Forschung steht die Entwicklung und Verbesserung neuer und bestehender Radiopharmazeutika und Radiotracer. Wissenschaftler/-innen entwickeln außerdem computergestützte Auswerteprogramme für die morphologische und funktionelle Bildgebung. Weitere Forschungsschwerpunkte sind die Behandlung von Schilddrüsenerkrankungen mittels radioaktiver Stoffe und Arbeiten auf dem Gebiet des Strahlenschutzes. Die Klinik für Nuklearmedizin begleitet eine große Anzahl von regionalen, nationalen und internationalen klinischen Studien.

Klinik für Ophthalmologie

Direktor:

  • Prof. Dr. Johann Roider


Die Klinik für Ophthalmologie in Kiel wurde 1888 gegründet und ist heute mit den modernsten Möglichkeiten zur Diagnose und Therapie aller Augenerkrankungen ausgestattet. Die Klinik ist eine Einrichtung der medizinischen Maximalversorgung. Neben Behandlung der Katarakt (grauer Star) liegt ein besonderes Gewicht auf der Diagnostik und Therapie von Netzhaut- und Glaskörpererkrankungen, Hornhauterkrankungen, Entzündungen, Tumoren sowie Glaukom und Schielerkrankungen.

Schwerpunkte der Forschung liegen in der Erkrankung des hinteren Augenabschnittes, insbesondere der Therapie der altersbedingten Makuladegeneration sowie Erkrankungen des vitreoretinalen Interfaces. In der Klinik sind ein wissenschaftliches Grundlagenlabor, ein ophthalmopathologisches Labor und eine Hornhautbank etabliert. Die Klinik ist seit Jahren an zahlreichen nationalen und internationalen Therapiestudien beteiligt.

Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie

Direktor:

  • Prof. Dr. med. Andreas Seekamp


Die Klinik für Unfallchirurgie (Traumatologie) hat ihren Schwerpunkt in der Versorgung von Unfallverletzten und deren Folgeerkrankungen. Hierzu gehören im Einzelnen die Behandlung von Schwerst- und Mehrfachverletzten sowie die Behandlung von schweren Monoverletzungen von Becken, Wirbelsäule und den Extremitäten. Patienten/-innen werden mit den neuesten operativen endoskopischen Methoden sowie minimalinvasiven und computergestützten Operationsverfahren behandelt.

Forschungsschwerpunkte der Klinik sind die Geweberegeneration von Knorpel, Knochen und Weichteilen sowie "Trauma - eine andere Art der Entzündungsreaktionen“.

In der Lehre befasst sich die Klinik mit den Verletzungen des Bewegungsapparates und der Körperhöhlen sowie deren Behandlungsprinzipien. Lehrinhalte werden mit Hilfe einer E-Learning Plattform vermittelt.

Sektion für onkologische und rheumatologische Orthopädie

Leiter:

  • Prof. Dr. L. Gerdesmeyer


Webseite der Sektion für onkologische und rheumatologische Orthopädie 

Sektion für Hand-, plastische und Mikrochirurgie

Leiter:

  • Prof. Dr. med. Andreas Seekamp

Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie

Kommissarischer Direktor:

  • Prof. Dr. med. Fritz Hohagen


Die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie ist seit 2004 Teil des Zentrums für Integrative Psychiatrie (ZIP), einer Tochtergesellschaft des UKSH. Für die klinische Versorgung von Patienten/-innen bietet die Klinik alle diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten moderner Psychiatrie nach dem Prinzip störungsspezifischer, evidenzbasierter Verfahren im Rahmen stationärer, teilstationärer und ambulanter Behandlung an.

Insbesondere werden in der Klinik folgende Störungen behandelt: Depression, Angst, bipolare Störung, Schizophrenie, post-traumatische Störung, Borderline-Störung, somatoforme Störung, kognitive Störungen und Demenz, internistische und neuro-psychiatrische Schlafstörungen, Sucht und Abhängigkeit. Ein wichtiger Teil der Arbeit der behandelnden Ärzte/Ärztinnen nimmt die konsiliarische Betreuung komorbider Patienten/-innen am UKSH ein.

Zur Untersuchung der Forschungsschwerpunkte Schlaf und Neuroplastizität stehen ein klinisches und ein tierexperimentelles Schlaflabor zur Verfügung. Unterstützt vom SFB 654 gehen Wissenschaftler/-innen Fragestellungen des Zusammenhanges von Schlaf und Gedächtnis nach. Weitere Schwerpunkte sind neurobiologische Aspekte der Stammzellforschung und Psychotherapieforschung, insbesondere im Bereich posttraumatischer Störungen.

Nationale Kooperationen bestehen insbesondere im Rahmen des SFB 654 mit den Universitäten Lübeck und Tübingen sowie mit dem Max-Planck-Institut für experimentelle Medizin in Göttingen und mit dem Institut für klinische Psychologie an der Universität Konstanz, internationale Kooperationen mit der Scripps Clinic & Research Foundation im Bereich induzierter pluripotenter Stammzellen.

Klinik für Psychosomatik und Psychotherapie

Direktor:

  • Prof. Dr. med. Fritz Hohagen


Die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie ist Teil des Zentrums für Integrative Psychiatrie gGmbH (ZIP), einer Tochtergesellschaft des UKSH.

Sie ist spezialisiert auf die Behandlung von Menschen mit Persönlichkeitsstörungen, die zumeist unter weiteren psychischen Erkrankungen wie posttraumtischen Belastungsstörungen, Depressionen, Essstörungen oder somatoformen Störungen leiden.

Klinik für Radiologie und Neuroradiologie

Direktor:

  • Prof. Dr. med. Olav Jansen


Die Klinik für Radiologie und Neuroradiologie ist aus der ehemaligen Klinik für Diagnostische Radiologie und Neuroradiologie entstanden. An der Klinik sind alle Geräte und Methoden der aktuellen Bildgebung wie ionisierende Strahlung, Kernresonanz und Ultraschall vorhanden, alle bildgesteuerten Interventionen werden durchgeführt.

Schwerpunkte der Forschung sind die interventionelle Radiologie, also Bild-gesteuerte invasive Maßnahmen der Diagnostik und Therapie, die kardio-vaskuläre Diagnostik mittels DSA, US, CT und MRT, 3- und 4-D Verfahren der CT und MRT sowie morphologische und funktionelle Diagnostik der Lunge (Volumetrie, Perfusion, Ventilation). Außerdem beschäftigen sich Wissenschaftler/-innen mit Quantifizierungen der Bildinformation (Volumetrie), Bildverarbeitung (z.B. Knochenstrukturanalyse im Rahmen der Osteoporoseforschung, die molekulare Bildgebung im MOIN CC) und verschiedenen Themen der experimentellen Radiologie (z.B. Thoraxphantom, Intimahyperplasie, Tumorvolumetrie, Konstruktion eines Ultraschallgerätes, Entwicklung Punktionssystem etc.).

An der Klinik ist eine Arbeitsgruppe aus Naturwissenschaftlern/-innen etabliert. Die Mitarbeiter/-innen der Klinik pflegen intensive nationale und internationale Kooperationen.

Klinik für Strahlentherapie

Direktor:

  • Prof. Jürgen Dunst


Die Klinik für Strahlentherapie ist die größte Strahlentherapie-Einrichtung in Norddeutschland und zählt zu den renommiertesten Strahlenkliniken in Deutschland (Focus-Klinikranking 2013).

Ärzte/Ärztinnen der Klinik bieten das gesamte Spektrum der ambulanten und stationären Strahlenbehandlung, inklusive der medikamentösen Tumortherapie an.

An der Klinik für Strahlentherapie werden sowohl Studierende und Ärzte/Ärztinnen als auch medizinisches Fachpersonal ausgebildet. Wissenschaftler/-innen an der Klinik erforschen neue Behandlungsmöglichkeiten bei Krebserkrankungen.

 

Klinik für Urologie und Kinderurologie

Direktor:

  • Prof. Dr. Klaus-Peter Jünemann


Das Leistungsspektrum der  Klinik für Urologie und Kinderurologie umfasst das gesamte Spektrum der Diagnostik und Therapie urologischer Erkrankungen im Erwachsenen- und Kindesalter, einschließlich der uroonkologischen Chemotherapie. Die Uroonkologie stellt einen wesentlichen Behandlungsschwerpunkt dar, wobei der ausgedehnten Lymphknotenchirurgie bei fortgeschrittenen Stadien des Prostata-, Blasen- und Peniskarzinoms besondere Bedeutung zukommt.

Die Ärzte/Ärztinnen der Klinik verfügen über ausgewiesene Expertise auf dem Gebiet der sogenannten Salvage-Operationen bei PSA-Rezidiv oder Blasenkarzinomrezidiv und gehören zu den führenden Kliniken auf dem Gebiet der Sentinel-Lymphadenektomie. Zur Rehabilitation der erektilen Funktion nach radikaler Prostatektomie wurde das „Kieler Konzept“ entwickelt, welches mit Hilfe von PDE 5-Hemmern (Viagra®) die Erektionsfähigkeit trainiert und seit Jahren erfolgreich angewendet wird.

Für die schonende Entfernung der Prostata sowie Operationen an Blase und Niere wird das da Vinci® Si Surgical System eingesetzt. Dieses robotergestützte OP-System stellt derzeit die weltweit modernste Entwicklung auf dem Gebiet der minimalinvasiven Chirurgie dar. Das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein ist die einzige Klinik europaweit, die Anfang 2013 mit der da Vinci-Chirurgie gleichzeitig in drei Kernfächern – Urologie, Gynäkologie und Chirurgie – gestartet ist.

Die Kieler Klinik für Urologie und Kinderurologie wurde von der Deutschen Krebsgesellschaft als Prostatakrebs-Zentrum zertifiziert und ist an das onkologische Zentrum am Campus Kiel angeschlossen. Durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit wird gewährleistet, dass jeder Patient/ jede Patientin von der Expertise aller krebsversorgenden Disziplinen profitiert.

Darüber hinaus ist die Klinik ein zertifiziertes Kontinenz- und Beckenbodenzentrum der Deutschen Kontinenz Gesellschaft mit spezieller Expertise auf dem Gebiet der Inkontinenzdiagnostik und -therapie von Mann, Frau und Kind.

Die Klinik ist aktiv an zahlreichen nationalen wie internationalen klinischen Studien und Forschungsprojekten beteiligt und betreibt ein eigenes neurourologisches Forschungslabor.