Gynäkologie: Biomarker und Chemoresistenz

Das Ovarialkarzinom hat die höchste Letalität unter den gynäkologischen Tumoren. Ursächlich hierfür sind insbesondere, die oft späte Diagnose, welche der hohen Latenz und unspezifischen Symptomatik geschuldet ist, sowie das ausgeprägte Auftreten von Chemotherapeutika-Resistenzen. Insbesondere die Verbesserung der Früherkennung sowie die Therapieprädiktion sind bei dieser Tumorentität von essentieller Bedeutung.

In der Arbeitsgruppe translationale Gynäkologische Onkologie im onkologischen Labor der Frauenklink beschäftigen wir uns mit der Identifizierung neuer Biomarker bzw. Therapie-Verlaufsmarker. Als biologisches Material stehen uns Blutseren und Gewebeschnitte von Karzinompatientinnen sowie die dazugehörigen klinischen Daten zur Verfügung.

Darüber hinaus erforschen wir Signaltransduktionswege, welche zur Entstehung von  Resistenzmechanismen beitragen. Diese untersuchen wir sowohl an etablierten Zelllinien als auch an primären Zellen, welche im onkologischen Labor aus Tumoren und Aszites-Flüssigkeit isoliert werden. Übergeordnetes Ziel ist es aus diesen Ergebnissen neue Ideen für therapeutische Strategien zu generieren.

In künftigen Arbeiten werden wir uns mit der Etablierung dreidimensionaler Zellkulturmodelle beschäftigen.

Unsere Projekte erfolgen in Kooperation mit vorklinischen und klinischen Instituten der CAU und des UKSH sowie nationaler und international Partner. Des Weiteren beteiligen wir uns an der Lehre des Masterstudienganges Medical Life Sciences.

Weitere Informationen

Website des Onkologischen Labores

Kontakt

Bei Interesse an einer Promotions- oder Habilitationsarbeit wenden Sie sich bitte an:

Nina Hedemann

Dr. Nina Hedemann, M.Sc.
Onkologisches Labor - Translationale Gynäkologische Onkologie
Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe

Arnold-Heller-Straße, 3 24105 Kiel
Telefon: +49 431/500-30532
E-Mail: Nina.hedemann@uksh.de