Innere Medizin II: Antikörperbasierte Immuntherapie

Monoklonale Antikörper sind heute etablierte Wirkstoffe in der Krebstherapie. Obwohl sie die Therapieoptionen signifikant verbessert haben, profitieren nicht alle Patienten/-innen gleichermaßen von einer Antikörpertherapie, und Rezidive stellen nach wie vor ein Problem dar. Daher besteht die Notwendigkeit, antikörperbasierte Therapiestrategien weiter zu optimieren.

Um dies zu erreichen verfolgen wir verschiedene Strategien. Über innovative Screening Verfahren, wie z.B. Phagen Display, versuchen wir neue Oberflächenstrukturen auf Tumorzellen (z.B. Multiples Myelom) zu identifizieren, die sich als Ziele für eine Antikörpertherapie eignen. Für verschiedene Anwendungen nutzen wir Antikörper als Vehikel um zytotoxische Substanzen in Tumorzellen einzuschleusen.

Darüber hinaus entwickeln wir konventionelle optimierte Antikörper und bispezifische Antikörper mit dem Ziel, Immuneffektorzellen (z.B. Natürliche Killerzellen) effektiv gegen Tumorzellen zu rekrutieren. Die Bedeutung der Effektorzellrekrutierung für die therapeutische Wirksamkeit verschiedener Antikörper ist belegt. Dies könnte gerade in der Behandlung der minimalen Resterkrankung (MRD) erfolgversprechend sein und im Rahmen einer Stammzelltransplantation. 

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Matthias Peipp

PD Dr. rer. nat. Matthias Peipp


Abteilung/Arbeitsgruppe: Sektion für Stammzell- und Immuntherapie

Institut/Klinik: Medizinische Klinik II des UKSH, Campus Kiel und CAU

Anschrift: Schittenhelmstr. 12, Dr. Mildred Scheel-Haus, 24105 Kiel
Telefon: +49 431/500-22769
Fax: +49 431/500-22704
E-Mail: m.peipp@med2.uni-kiel.de