Service-Einrichtungen

Zentrum für Klinische Studien  

Ethikkommission

Beratungsservice Forschungsethik bei der Vorbereitung eines Ethikantrages

Wer eine Biomaterialsammlung plant oder mit klinischen Proben forschen möchte, benötigt das Votum der zuständigen Ethik-Kommission. Wesentlicher Bestandteil eines Ethikantrages sind die Aufklärungs- und Einwilligungsdokumente für Patientinnen und Patienten, Probandinnen und Probanden sowie Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Für die Erstellung dieser Dokumente zur Einreichung bei der Ethikkommission bietet das Biobanken-Netzwerk P2N der Medizinischen Fakultät der CAU einen Beratungsservice Forschungsethik an, der ärztliche und wissenschaftliche Kolleginnen und Kollegen in Hinblick auf die ethischen, rechtlichen und sozialen Aspekte bei ihrem Antrag berät. Dieses Angebot hilft, den Aufwand bei der Beantragung und Begutachtung für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler wie für die Ethikkommission zu verringern und ist damit ein ergänzender Baustein zur Steigerung der Effizienz in der medizinischen Forschung an der CAU.

Als unterstützendes Material wurde eine generische modulare Aufklärung und Einwilligungserklärung für Patientinnen und Patienten sowie Probandinnen und Probanden erarbeitet, die sich an dem aktuellen Mustertext des Arbeitskreises Medizinischer Ethikkommissionen in Deutschland (AKEK, Stand: Juni 2016) orientiert. Dieses generische Musterdokument hat bereits ein zustimmendes Votum der Ethik-Kommission der Medizinischen Fakultät der CAU erhalten und eröffnet die Möglichkeiten eines broad consent zur Verwendung von Biomaterialien und zugehörigen medizinischen Daten für aktuelle und zukünftige Forschungsprojekte.

Studien und Forschungsprojekte sowie Biobanken, die für die Nutzung von Daten und Biomaterial einen broad consent anstreben, haben die Möglichkeit, das oben genannte Dokument unter Anpassung weniger studienspezifischer Aspekte zu verwenden. Es steht neben weiteren Informationen hier zum Download bereit.

Kontakt: Gesine Richter MA, MBA

 

Technologietransfer

Mitarbeitern/-innen der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) können wichtige Erfindungen durch Patente schützen lassen. Dazu müssen sie ihre Erfindung entweder bei der Universität oder beim Universitätsklinikum Schleswig-Holstein anmelden. Diese lassen die Erfindung durch die Patent- und Verwertungsagentur für wissenschaftliche Einrichtungen in Schleswig-Holstein (PVA SH) auf ihre Schützenswürdigkeit überprüfen und leiten dann das entsprechende Patentverfahren ein.

Die Medizinische Fakultät ist beim Technologietransfer weitgehend von den Instrumenten der CAU und von denen des Landes Schleswig-Holstein abhängig.

Das Referat für Technologietransfer der CAU und das Zentrum für Entrepreneurship der CAU kümmern sich um sämtliche Fragen rund um Ausgründungen von Fakultätsangehörigen, Drittmittel, Sponsoring, Erfindungen, Schutzrechte und Verwertungseinnahmen. Sie sind mit sämtlichen Einrichtungen, die in Schleswig-Holstein akademische Ausgründungen fördern, vernetzt.

Auch das Technologietransferportal TecPort liefert einen sehr guten Überblick über bestehende Möglichkeiten und Einrichtungen. Wissenschaftler/-innen, die eine Zusammenarbeit mit der Wirtschaft anstreben, können sich hier informieren. Investoren, Unternehmen und Existenzgründern bietet TecPort zudem einen kompletten Überblick über die Kieler Forschungslandschaft.