Infos für Mentoren & Mentorinnen

Das Mentoring-Programm lebt von dem ehrenamtlichen Engagement der Lehrenden, die sich dafür zur Verfügung stellen. Der zeitliche Aufwand ist mit etwa zwei Gruppentreffen im Semester überschaubar. Wir suchen stets Lehrende, die Lust zu dieser Aufgabe haben und möchten im Besonderen mehr Frauen als auch Lehrende aus der Zahnmedizin für das Mentoring-Programm gewinnen.

Die Voraussetzungen für die Tätigkeit als Mentorin oder Mentor

Für die Tätigkeit als Mentorin oder als Mentor wird die Promotion bzw. Habilitation erwünscht, damit Sie den Mentees in diesem Bereich Hilfestellung geben können. Des Weiteren sollten Sie Dozentin oder Dozent im Rahmen des Medizin- bzw. Zahnmedizinstudiums sein oder gewesen sein. Sie sollten Interesse am Mentoring-Programm und Zeit für etwa zwei Treffen im Semester á ca. zwei Stunden haben. Die Freude am Umgang mit den Studierenden ist eine wichtige Voraussetzung für die Mentoringtätigkeit.

Wie Sie eine Mentorin oder ein Mentor werden

Das Mentoring-Programm organisiert sich über eine Online-Plattform. Sie folgen dem Login-Button zum Mentoring-Programm und registrieren sich dort als Mentorin oder als Mentor, legen ein Profil an und laden ein Bild von sich hoch. Anschließend werden Sie von der Koordinatorin des Mentoring-Programms freigeschaltet. 
Die Studierenden können die Profile der Mentorinnen und Mentoren einsehen und entscheiden anhand dieser, welcher Gruppe sie beitreten möchten. Das System informiert Sie, wenn sich neue Mentees in Ihrer Gruppe angemeldet oder diese verlassen haben.

Die Zusammensetzung der Gruppe

Die Mentorinnen und Mentoren können im Profil auf der Online-Plattform festlegen, wie viele Mentees sich insgesamt in der eigene Gruppe anmelden können. Die maximale Zahl sind 12 Mentees. Darüber hinaus setzen sich die Gruppen aus Studierenden unterschiedlicher Semester zusammen. 


Schema_Verteilung_Mentoring-Programm

Die Treffen der Gruppe 

Der Mentor oder die Mentorin lädt die Gruppe in regelmäßigen Abständen zu einem Treffen ein. Die Online-Plattform bietet dafür ein Terminabstimmungstool an, bei dem mehrere Termine durch den Mentor oder die Mentorin vorgeschlagen werden und die Mentees abstimmen können, wann sie Zeit haben. Ein Termin wird dann durch den Mentor oder die Mentorin bestätigt. 
Die Häufigkeit der Treffen kann in der Gruppe individuell besprochen werden, hilfreich sind in etwa zwei Treffen im Semester, wovon eines idealerweie zu Beginn des Semesters stattfinden sollte.

Die Ziele des Mentorings

Die übergeordnete Zielsetzung beim Mentoring: 

  • Ein intensiver Austausch zwischen Studierenden und Lehrenden und zwischen Studierenden unterschiedlicher Semester 
  • Förderung der persönlichen und professionellen Entwicklung der Studierenden sowie der Karrieremöglichkeiten der Studierenden
  • Emotionale Bindung an die Medizinische Fakultät stärken
 

Die Ziele des Mentorings für Mentorinnen und Mentoren

  • Einblick in die Sichtweise und die Ideen der Mentees
  • Anregungen und Rückmeldungen zur eigenen Lehre
  • Aktive Nachwuchsförderung für den eigenen Bereich
 

Die Ziele des Mentorings für Studierende

  • Persönlicher Kontakt zu den Lehrenden
  • Vertraute Ansprechperson
  • Unterstützung, Orientierung und Reflexion eigener Pläne für Studium, Beruf und Karriere
  • Umgang mit Barrieren und Hindernissen
  • Einblick in das spätere Berufsfeld und das wissenschaftliche Arbeiten
  • Aufbau von Netzwerken

Die Rolle der Mentorin und des Mentors

Im Mittelpunkt des Programms stehen die Mentees mit ihren Fragen. Sie sollen ermutig werden durch die beratende und unterstützende Funktion des Mentors oder der Mentorin und die Einbeziehung der Lösungskompetenz der Gruppe, Entscheidungen für persönliche Frage- oder Problemstellungen selbst treffen zu können. 

Die Rolle der Mentees 

Die Mentees können sich im Mentoring-Programm über die eigenen Ziele und Erwartungen bewusst werden und müssen Eigenverantwortung wahrnehmen. Sie formulieren Bedürfnisse, indem sie sagen, was sie brauchen. Dafür ist ihre Offenheit und Handlungsbereitschaft wichtig.