Das Promotionsverfahren

Bitte achten Sie darauf, dass Sie die Unterlagen für die Anmeldung sowie zur Zulassung zum Promotionsverfahren vollständig im Dekanat einreichen. Unvollständige und unleserliche Anträge bzw. Anmeldungen werden ausnahmslos zurückgeschickt.

Die Medizinische Fakultät bietet eine Einführungsveranstaltung für Doktoranden/-innen an. Hier erhalten Sie Informationen und Hilfestellung rund um das Thema Promotion. Die Veranstaltung ist eine Pflichtveranstaltung und die Teilnahme lt. Promotionsordnung vorgeschrieben.

Wichtige Information zur Einschreibung zur Promotion:

Lt. Promotionsordnung § 5 (5) müssen Sie zur Promotion eingeschrieben sein sofern Sie kein Mitglied der CAU/UKSH mehr sind (z. B. Anstellung an der CAU, UKSH oder einem Lehrkrankenhaus der CAU). Die letzte Einschreibung erfolgt mit der Einreichung der Dissertation (Anmeldung zur Promotionsprüfung).

Die Einschreibung zur Promotion erfolgt über den Studierendenservice.

Termine:

  • Einführungsveranstaltung Promotion:
    10. November 2017

Die Veranstaltung ist verpflichtend für alle, die seit dem 01.01.2017 eine Promotion im Dekanat anmelden. Für alle anderen (früheren) ist diese Veranstaltung eine Möglichkeit bzw. ein Angebot, wesentliche Informationen zum Verfassen einer Doktorarbeit zu erhalten und wird daher empfohlen (ist aber nicht verpflichtend).

Für nähere Informationen und eine Anmeldung wenden Sie sich an das Graduiertenzentrum.

 

Merkblätter zum Herunterladen:

Richtlinien zur Promotion
Doktorandenmerkblatt
Promotionsvereinbarung (bitte elektronisch ausfüllen)
Fragebogen Promovierendenstatistik (bitte elektronisch ausfüllen)
Merkblatt Ethik-Kommission
Meldebogen (bitte elektronisch ausfüllen)
Äußere Form der Dissertation
Abgabe der Pflichtexemplare nach mündlicher Doktorprüfung
Standardgutachten (für Referenten/-innen)
Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Hier finden Sie alle nötigen Informationen über den Ablauf einer Promotion:

Ablauf des Promotionsverfahrens “Dr. med./ Dr. med. dent.”

Das Verfahren dauert in der Regel ca. sechs Monate. Sie werden von uns automatisch schriftlich über die Annahme der Arbeit, Korrekturauflagen oder fehlende Unterlagen informiert. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass es bei der Vielzahl von Doktoranden/-innen nicht möglich ist, telefonische Zwischenanfragen zum Stand des Verfahrens zu beantworten.

1. Anmeldung: Nach § 5 PromO sind Doktorarbeiten bei der Vergabe eines Themas bei der Medizinischen Fakultät der CAU zu Kiel anzumelden. Frühestens 12 Monate nach Anmeldung der Promotion können Sie die Dissertationsschrift nebst Antrag auf Zulassung zur Promotion einreichen.

2. Antrag auf Zulassung: Wenn der Betreuer/die Betreuerin mit der Fassung Ihrer Dissertationsschrift einverstanden ist, reichen Sie alle Unterlagen (Hinweise siehe Doktorandenmerkblatt) vollständig im Dekanat ein. Ihr Promotionsverfahren ist damit eröffnet.

3. Das Gutachten: Das Referat des Doktorvaters/der Doktormutter fordern wir von ihm/ihr an. Es kann aber auch gleich von Ihnen mit eingereicht werden. Der Doktorvater/die Doktormutter muss im Dekanat  Vorschläge für drei Korreferenten einreichen. Der Promotionsausschussvorsitzende wird einen Korreferenten/-in auswählen. Diesem geht dann das zweite Exemplar Ihrer Dissertation zur Erstellung des Korreferats zu.

4. Die Begutachtung Ihrer Dissertation kann einige Zeit dauern, wir erinnern Referenten/-innen aber automatisch nach 4 Wochen.

5. Promotionsausschuss: Sobald beide Gutachten vorliegen, leiten wir die Arbeit an den Promotionsausschuss weiter. Der Promotionsausschuss behandelt alle anstehenden Dissertationen und erarbeitet auf der Grundlage der eingeholten Referate und der Bewertungskriterien der Fakultät die Notenvorschläge. Eventuelle Korrekturauflagen werden Ihnen schriftlich mitgeteilt.

6. Auslagefrist: Die vom Ausschuss zur Annahme empfohlenen Dissertationen werden abschließend dem Promotionsausschussvorsitzenden der Fakultät zur endgültigen Annahme vorgelegt. Die Arbeiten müssen anschließend noch 14 Tage zur Einsichtnahme ausliegen.

7. Mündliche Prüfung/Disputation: Nach dem offiziellen Abschluss des schriftlichen Promotionsverfahrens werden Sie schriftlich über Ihren Prüfer/Ihre Prüferin benachrichtigt, mit wem Sie einen Termin zur mündlichen Doktorprüfung vereinbaren. Den Prüfungstermin organisieren Sie dann selbst.

8. Veröffentlichung: Nach Bestehen der mündlichen Doktorprüfung müssen Sie noch eine bestimmte Anzahl an Pflichtexemplaren abgeben (Veröffentlichung der Dissertation über die Universitätsbibliothek). Sobald die Universitätsbibliothek die ordentliche Abgabe Ihrer Pflichtexemplare im Dekanat bestätigt hat, wird Ihnen Ihre Promotionsurkunde ausgehändigt.

Damit ist das Promotionsverfahren abgeschlossen.

Anmeldung

Mit Beginn der wissenschaftlichen Arbeit müssen Sie Ihr Promotionsvorhaben anmelden. Reichen Sie hierzu eine Kopie der Promotionsvereinbarung (bitte elektronisch ausgefüllt) nebst Kurzbeschreibung im Promotionsbüro ein (postalisch oder persönlich) und nehmen nach Einreichung der Promotionsvereinbarung bitte die online-Registierung anhand des "Fragebogens Promovierendenstatistik" (siehe unter Merkblätter) vor. 

Die Anmeldung kann nur erfolgen, wenn sämtliche Unterlagen korrekt vorliegen!

 

Zuständig für Promotionsangelegenheiten:

Birgit Frank
Dekanat der Medizinischen Fakultät
Christian-Albrechts-Platz 4, Raum 808
24118 Kiel

Telefon: 0431/880-5257
Fax: 0431/880-5267
E-Mail: frank.dekanat@med.uni-kiel.de

Sprechzeiten:  Mo, Di, Do 10:00-12:00 Uhr, Di, Do 13:00-14:30 Uhr

Zulassung zur Promotion

Wenn Sie Ihre Dissertation verfasst haben, können Sie einen Antrag auf Zulassung zur Promotion stellen. Diesen reichen Sie entweder persönlich oder schriftlich im Promotionsbüro, im Dekanat der Medizinischen Fakultät, ein.

Für den Antrag auf Zulassung müssen Sie folgende Unterlagen im Promotionsbüro einreichen:

  • formlosen Antrag auf Zulassung oder vorläufige Zulassung zur Promotion, unter Angabe des angestrebten Abschlusses, des Betreuenden und der Einrichtung, in der die wissenschaftliche Arbeit angefertigt wurde
  • Meldebogen für Doktoranden/Doktorandinnen
  • Nachweis eines mindestens zweisemestrigen Studiums in Kiel
  • Kopie der Promotionsvereinbarung (falls noch nicht eingereicht)
  • akademischen Lebenslauf
  • Kopie der Approbationsurkunde (falls vorhanden)
  • beglaubigte Kopie des Zeugnisses über den erfolgreichen Abschluss der ärztlichen bzw. zahnärztlichen Prüfung (bei vorläufiger Zulassung: Zulassung zum PJ/ Nachweis des letzten Studienjahrs, bei Zahnmedizinern/ bzw. nach neuer AO Nachweis über den erfolgreich abgeschlossenen zweiten Abschnitt der Ärztlichen Prüfung)
  • ein polizeiliches Führungszeugnis, nicht älter als ein halbes Jahr (Behördenversion „0“)
  • Kopie Personalausweis (unbeglaubigt)
  • zwei gebundene Exemplare der Dissertation sowie die Datei auf CD-R. Auf die Innenseite des vorderen Einbandes der zwei gebundenen Exemplare kleben Sie je ein Lichtbild (Passbild) ein, darunter ist Ihre Unterschrift zu setzen
  • eine Zusammenfassung der Dissertation in deutscher Sprache (1-2 DIN A4 Seiten)
  • eine Kopie eines aus der Dissertation hervorgegangenen zitierfähigen Abstracts oder eine angenommene Publikation von Ihnen, auf der Sie als Autor oder Koautor klar zu erkennen sind
  • Schreiben des Betreuers/der Betreuerin mit drei Vorschlägen für Korreferenten, die nicht der gleichen Einrichtung wie der Betreuer/die Betreuerin angehören
  • Einwilligung des entsprechenden Abteilungsleiters der Institution zur Einreichung als Dissertation an der Medizinischen Fakultät der CAU
  • Einverständniserklärung der Leitung der Einrichtung für die Nutzung von Arbeitsmöglichkeiten der wissenschaftlichen oder klinischen Einrichtung der Fakultät durch den Doktoranden oder die Doktorandin
  • gegebenenfalls eine Erklärung des Bewerbers oder der Bewerberin, dass die Richtlinien der gültigen Tierschutzgesetzgebung eingehalten wurden (genehmigter Tierversuchsantrag) oder bei klinischen Studien die Genehmigung der Ethikkommission vorliegt. Kopien der Genehmigung sind mitzusenden
  • den Nachweis über die Teilnahme an der Einführungsveranstaltung für die Promotion.

Vorläufige Zulassung zur Promotion

Durch eine vorläufige Zulassung zur Promotion kann das Promotionsverfahren beschleunigt werden.
Einen Antrag auf vorläufige Zulassung können Sie stellen, wenn Sie die Zulassung zum PJ erhalten haben bzw. nach neuer AO den zweiten Abschnitt der Ärztlichen Prüfung erfolgreich abgelegt haben und die Zulassungsvoraussetzungen im Übrigen erfüllen (siehe Doktorandenmerkblatt). Sinngemäß bezieht sich die Regelung auch auf Studierende der Zahnmedizin, die bei der Antragstellung nachzuweisen haben, dass sie sich im letzten Studienjahr befinden.

Aufgrund der vorläufigen Zulassung wird das Verfahren zur Prüfung der Dissertation eingeleitet, die mündliche Prüfung kann jedoch erst nach erfolgreichem Abschlussexamen (bzw. Staatsexamens bei Zahnmedizin) erfolgen. Die vorläufige Zulassung erlischt, wenn der Bewerber/die Bewerberin die endgültige Zulassung erhält oder den zweiten Teil der ärztlichen Prüfung (bzw. des Staatsexamens) nicht besteht; mit dem Tag, an dem feststeht, dass der zweite Teil der ärztlichen Prüfung (bzw. des Staatsexamen) endgültig nicht bestanden ist, spätestens jedoch 2 Jahre nach der vorläufigen Zulassung.

Nach neuer AO gilt folgende Regelung: Die vorläufige Zulassung erlischt mit der endgültigen Zulassung oder wenn der Bewerber/die Bewerberin den dritten Teil der ärztlichen Prüfung (bzw. des Staatsexamens) nicht besteht; mit dem Tag, an dem feststeht, dass er/sie den dritten Teil der ärztlichen Prüfung (bzw. des Staatsexamen) endgültig nicht bestanden hat, spätestens jedoch 2 Jahre nach der vorläufigen Zulassung.

Falls Sie Ihr Studium im Ausland absolviert haben

...ist zu beachten, dass ausländische Bildungsabschlüsse erst auf Gleichwertigkeit mit einem deutschen Hochschulabschluss hin geprüft werden müssen, bevor Sie als Doktorand/Doktorandin angenommen werden können. Da dies je nach Land einige Wochen bei der Zentralstelle für Ausländisches Bildungswesen in Bonn in Anspruch nehmen kann, sollten Sie die entsprechenden Dokumente so früh wie möglich in amtlich beglaubigten Kopien dort einreichen.

Äußere Form der Dissertiation

Bei der Anfertigung der Arbeit sollten Sie ein paar Kriterien beachten. Die Dissertation sollte auf weißem Papier, DIN A4, einseitig beschriftet sein. Die Seitenränder sollten je 2,5 cm breit sein, der Zeilenabstand 1 ½ betragen. Anmerkungen können einzeilig geschrieben werden. Auf der letzten Seite fügen Sie einen akademischen Lebenslauf sowie eine Auflistung all Ihrer Veröffentlichungen an.

Bitte beachten Sie:
Universitätssiegel und -logo dürfen weder auf dem Titelblatt noch im laufenden Text verwendet werden!

Alle Teile der Arbeit (Textseiten, Tabellen, Diagramme, Abbildungen, Anhänge usw.) ordnen Sie sinngemäß als ein in sich zusammenhängendes Werk. Die beiden Exemplare, die Sie zusammen mit den übrigen Unterlagen im Dekanat abgeben müssen, reichen Sie fest gebunden ein.

Beurteilung der Dissertation

Der Referent/die Referentin und, so weit wie möglich, auch der Korreferent/die Korreferentin müssen grundsätzlich folgende Kriterien bei der Beurteilung einer Arbeit berücksichtigen:
1. Die Befähigung des/der Doktoranden/in zur wissenschaftlichen Arbeit und zum kritischen Denken. Das schließt auch die Fähigkeit des Doktoranden oder der Doktorandin ein, aus durch Literaturrecherche gewonnenen Erkenntnissen und vom Betreuer/ von der Betreuerin vermittelten methodischen Grundlagen selbstständig Lösungswege für die vorgegebenen Probleme zu entwickeln.
2. Die Eignung der angewandten Methoden zur Gewinnung und kritischen Überprüfung von Daten und Informationen sowie zu ihrer Interpretation.
3. Das persönliche Engagement und die Aktivität, mit der die gestellte Aufgabe bewältigt wurde, die sinnvolle Arbeitsplanung und die sinnvolle Strukturierung des Aufgabenkomplexes sowie der Termingerechte Abschluss der Arbeit.
4. Redaktionelle Aspekte der Dissertation: Länge und Proportionierung der Arbeit, Darstellung der Grundlagen, des Untersuchungsgutes, der Untersuchungsmethodik, der Ergebnisse (einschließlich Tabellen und Abbildungen) und der Literatur, Stil und Ausdruck. Über die allgemeinen Kriterien hinaus werden für die Benotung nachstehende Empfehlungen gegeben (*):

3 = Rite:
a) Beobachtungsstudien (z.B. „retrospektive Studien“ ohne wesentliche neue Gesichtspunkte, Fallzusammenstellungen einfacher Art, Kasuistiken seltener Fälle.
b) Experimentelle, im Wesentlichen nachvollziehende Arbeiten unter Anleitung mit etablierten Methoden.
c) Theoretische Arbeiten einfachen, überwiegend referierenden Charakters.
d) Ko-Autorenschaft auf einem zitierfähigen Abstract einer nationalen Fachtagung.

2 = Cum laude:
a) Selbstständig durchgeführte Beobachtungsstudien mit klarer Fragestellung zur Gewinnung neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse.
b) Experimentelle Arbeiten unter Einbeziehung verschiedener etablierter, schwieriger Methoden mit selbstständiger Durchführung der Experimente, Arbeitsplanung und Strukturierung des Aufgabenkomplexes durch den/die Doktoranden/in.
c) Theoretische Arbeiten, die bei vorgegebener wissenschaftlicher Problematik ein deutliches Maß eigener Initiative des/der Doktoranden/in zur Entwicklung wissenschaftlicher Lösungswege erkennen lassen.
d) Ko-Autorenschaft auf einem zitierfähigem Abstract einer nationalen Fachtagung

1 = Magna cum laude:
a) Anspruchsvolle Beobachtungsstudien, die zu neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen geführt haben (Annahme einer Veröffentlichung in einer „peer reviewed“ wissenschaftlichen Zeitschrift) und im Wesentlichen von dem Doktoranden/von der Doktorandin selbstständig geplant und durchgeführt worden sind.
b) Experimentelle, methodisch schwierige Arbeiten, die zu neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen geführt haben (Annahme einer Veröffentlichung in einer „peer reviewed“ wissenschaftlichen Zeitschrift), unter Einbeziehung neuer bzw. durch den Doktoranden/die Doktorandin modifizierter Methoden bei im Wesentlichen selbstständiger Planung und Durchführung der Arbeiten.
c) Theoretische Arbeiten, die, gestützt auf eine umfassende Bearbeitung der Literatur und kritischer Analyse bestehender Daten und Auffassungen, zu einer vom Doktoranden/von der Doktorandin eigenständig entwickelten und überzeugend begründeten neuen wissenschaftlichen Erkenntnis oder Auffassung (Annahme einer Veröffentlichung in einer „peer reviewed“ wissenschaftlichen Zeitschrift) geführt haben.

Summa cum laude:
a) Arbeiten, die zu bedeutsamen wissenschaftlichen Erkenntnissen geführt haben (Veröffentlichung in hochrangigen „peer reviewed“ wissenschaftlichen Zeitschriften mit einer Erst- oder Zweitautorenschaft des Doktoranden/der Doktorandin), mit neuen, originellen, über 1a) hinausgehenden Untersuchungs- bzw. Beobachtungsmethoden, die von dem Doktoranden/von der Doktorandin selbstständig entwickelt und durchgeführt worden sind.
b) Experimentelle Arbeiten mit neuen bedeutsamen wissenschaftlichen Erkenntnissen (Veröffentlichung in hochrangigen „peer reviewed“ wissenschaftlichen Zeitschriften mit dem Doktoranden/der Doktorandin als Erst- oder Zweitautor/in), die auf der Basis eines selbstständig erarbeiteten Versuchsplanes und mit selbstständig entwickelten Untersuchungsmethoden gewonnen worden sind und ein hohes Maß an Originalität aufweisen.
c) Theoretische Arbeiten, die zu neuen bedeutsamen wissenschaftlichen Erkenntnissen (Veröffentlichung in hochrangigen „peer reviewed“ wissenschaftlichen Zeitschriften oder in Buchreihen mit dem Doktoranden/der Doktorandin als Erst- oder Zweitautor/in) geführt haben. Diese wurden durch einen neuen, originellen Denkansatz und ein komplexes theoretisches Modell ermöglicht, die der/die Doktorand/in selbst entwickelt und überzeugend dargestellt hat.
*Experimentell im Sinne dieser Empfehlungen ist eine Studie dann, wenn die Einflussfaktoren, die studiert werden sollen, vom Untersucher/von der Untersucherin selbst oder nach einem von ihm/ihr festgelegten Verfahren gesteuert werden, wie z.B. bei in-vitro-Experimenten, Tierversuchen und randomisierten klinischen Studien. Studien, bei denen die Einflussfaktoren nur festgestellt (beobachtet) werden, wie z.B. bei Fall-Kontroll-Studien oder Kohortenstudien, sind hier unter Beobachtungsstudien zusammengefasst. Theoretisch werden hier solche Arbeiten genannt, für die keine eigene Datengewinnung erfolgt ist.

Über Ausnahmen entscheidet der Promotionsausschuss.

Mündliche Prüfung

Nachdem die Medizinische Fakultät die Dissertation als Doktorarbeit angenommen hat, der Promotionsausschuss die Arbeit überprüft hat und nach einer zweiwöchigen Frist kein Einspruch erhoben worden ist, werden Sie schriftlich über die mündliche Doktorprüfung (Disputation) informiert.

Mit der Disputation stellen Sie sich in einem gründlichen Gespräch den kritischen Fragen der Prüferinnen und Prüfer zur Thematik und den Ergebnisse Ihrer Dissertation.

Veröffentlichung der Dissertation

Nach bestandener mündlicher Prüfung müssen Sie die Dissertation noch veröffentlichen, um das Promotionsverfahren abschließen zu können. Danach erhalten Sie Ihre Urkunde. Erst dann dürfen Sie den Doktorgrad führen.

Für die Veröffentlichung der Dissertation haben Sie verschiedene Möglichkeiten:

  • 30 gebundene Exemplare in DIN A5 oder DIN A4, doppelseitig gedruckt an die Universitätsbibliothek oder
  • als elektronische Dissertation über die Universitätsbibliothek. Zusätzlich zwei gebundene Exemplare in DIN A5 oder DIN A4, doppelseitig gedruckt an die Universitätsbibliothek oder
  • in einer Zeitschrift oder als selbständige Veröffentlichung im Verlagsbuchhandel, wenn eine Mindestauflage von 150 Exemplaren nachgewiesen wird.


Über Ausnahmefälle entscheidet der Promotionsausschuss.

Abgabe der Pflichtexemplare:

Universitätsbibliothek
- Dissertationsstelle –
Leibnizstr. 9
24118 Kiel

Telefon: 0431/880-2746

Die Abgabebestätigung (Quittung) der Universitätsbibliothek schicken Sie an das Dekanat der Medizinischen Fakultät. Sie bekommen dann die Promotionsurkunde zugeschickt. Sollten Sie die Pflichtexemplare auf postalischem Weg bei der Universitätsbibliothek einreichen, so schickt die Universitätsbibliothek die Abgabebestätigung direkt an das Dekanat.

Bitte beachten Sie:
Die Universitätsbibliothek nimmt Exemplare mit einer Spiralbindung oder sonstigen metallischen oder aus Kunststoff bestehenden Elementen NICHT an!

Wichtige Informationen der Universitätsbibliothek

Wenn Sie nach Ihrer bestandenen Doktorprüfung Ihre Pflichtexemplare in der UB abgeben, denken Sie bitte daran, dass diese keine Metallteile oder Komponenten aus Kunststoff enthalten und nicht als "Ringbuch" gebunden werden dürfen - solche Exemplare werden von der UB nicht angenommen!

Gründe sind, dass Metallteile nach einiger Zeit rosten und somit andere Archivare "anstecken". Plastikteile werden brüchig und die Exemplare müssen aufwendig und teuer neu gebunden werden. Eine einfache Bindung für die Abgabe Ihrer Pflichtexemplare ist völlig ausreichend.

Zeugnisübergabe

Sind alle Promotionsleistungen laut Promotionsordnung erfüllt, schickt Ihnen das Dekanat der Medizinischen Fakultät die Promotionsurkunde per Post zu.