Vorläufige Zulassung zur Promotion

Durch eine vorläufige Zulassung zur Promotion kann das Promotionsverfahren beschleunigt werden.
Einen Antrag auf vorläufige Zulassung können Sie stellen, wenn Sie die Zulassung zum PJ erhalten haben bzw. nach neuer AO den zweiten Abschnitt der Ärztlichen Prüfung erfolgreich abgelegt haben und die Zulassungsvoraussetzungen im Übrigen erfüllen (siehe Doktorandenmerkblatt). Sinngemäß bezieht sich die Regelung auch auf Studierende der Zahnmedizin, die bei der Antragstellung nachzuweisen haben, dass sie sich im letzten Studienjahr befinden.

Aufgrund der vorläufigen Zulassung wird das Verfahren zur Prüfung der Dissertation eingeleitet, die mündliche Prüfung kann jedoch erst nach erfolgreichem Abschlussexamen (bzw. Staatsexamens bei Zahnmedizin) erfolgen. Die vorläufige Zulassung erlischt, wenn der Bewerber/die Bewerberin die endgültige Zulassung erhält oder den zweiten Teil der ärztlichen Prüfung (bzw. des Staatsexamens) nicht besteht; mit dem Tag, an dem feststeht, dass der zweite Teil der ärztlichen Prüfung (bzw. des Staatsexamen) endgültig nicht bestanden ist, spätestens jedoch 2 Jahre nach der vorläufigen Zulassung.

Nach neuer AO gilt folgende Regelung: Die vorläufige Zulassung erlischt mit der endgültigen Zulassung oder wenn der Bewerber/die Bewerberin den dritten Teil der ärztlichen Prüfung (bzw. des Staatsexamens) nicht besteht; mit dem Tag, an dem feststeht, dass er/sie den dritten Teil der ärztlichen Prüfung (bzw. des Staatsexamen) endgültig nicht bestanden hat, spätestens jedoch 2 Jahre nach der vorläufigen Zulassung.